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Ein 19-jähriger Debütant leitet den D/A-Sieg gegen Lohne ein

1. Herren
Foto: Struwe

 

Vierter Sieg im vierten Spiel des Jahres. Den 4:1-Erfolg der SV Drochtersen/Assel gegen Blau-Weiß Lohne wird vor allem ein D/A-Spieler nicht vergessen.

Das Abendspiel mutierte schnell zu einem Fußballmärchen. Ein 19-Jähriger spielte dabei die Hauptrolle und verzückte das halbe Stadion und die komplette Drochterser Auswechselbank.

In der Startelf der SV Drochtersen/Assel tauchte am Dienstag ein Debütant auf. Luca Daginnus spielte in der Offensive von Anfang an. Elf Minuten lang durfte Daginnus seine Qualitäten bereits beim 3:1-Sieg gegen Weiche Flensburg am vergangenen Samstag unter Beweis stellen. Das und die Trainingsleistung haben D/A-Trainer Oliver Ioannou offenbar gefallen.

Daginnus tat in der neunten Minute genau das, was Stürmer gemeinhin tun. Er schoss ein Tor. Ausgerechnet bei seinem Startelfdebüt. Daginnus marschierte durch den Lohner Strafraum. Zwei Torschüsse blockte die vielbeinige Abwehr. Der dritte Versuch saß.

Fußball-Experten kennen Luca Daginnus vor allem aus der zweiten Mannschaft der SV D/A. Für den Tabellenführer der Landesliga lief Daginnus in dieser Saison 17 Mal auf und erzielte dabei sechs Tore. Das junge Talent spielte in seiner Kindheit für den TSV Altkloster und den FC Süderelbe. Daginnus kickte beim JFV A/O/B/H/H und vor seinem Wechsel nach Drochtersen im vergangenen Sommer für die U19 von Billstedt.

Daginnus vertrat den weiterhin verletzten Alla Aid Hamid. Außerdem kassierte Jorik Wulff gegen Flensburg seine zehnte Gelbe Karte und war gegen Lohne gesperrt. Ioannou setzte zudem Robin Kölle auf die Bank und vertraute auf der rechten Außenposition auf Matti Cebulla.

Lohne hatte zwar die erste Chance in der ersten Hälfte. Laurenz Pölking schoss in der siebten Minute über Patrick Siefkes Tor. Danach begann allerdings die D/A-Gala. Die Gastgeber setzten nach dem Premierentor von Daginnus nach.

Ex-D/A-Stürmer verursacht Strafstoß

Jannes Wulff zwang Schiedsrichter Lennart Wolff in der 18. Minuten zu einem Elfmeterpfiff. Das Foul von Ex-D/A-Stürmer Felix Schmiederer im Strafraum war unstrittig. Haris Hyseni suchte sich diesmal die linke Ecke aus. Das frühe 2:0 für D/A war hochverdient, weil die Mannschaft die Partie nach Belieben dominierte.

Schon das Hinspiel, das D/A mit 4:3 gewann, endete torreich. Im Rückspiel hätte Drochtersen zur Pause höher führen können. Matti Cebulla vergab zwei Hochkaräter. In der 31. Minute wehrte Lohnes Torhüter Pascal Kokott dessen Schuss stark zur Ecke ab. Innenverteidiger Liam Giwah setzte einen Kopfball knapp über die Latte.

D/A war mehrfach nahe dran am dritten Treffer. Lohne spielte in der Offensive harmlos. Nach der Pause setzte aber erneut der Gast den ersten Akzent vor knapp 900 Zuschauern.

Lohne kommt aktiver aus der Kabine

Der eingewechselte Thorsten Tönnies zog in der 47. Minute aus 15 Metern ab. Patrick Siefkes hätte keine Chance im Tor gehabt. Der Ball knallte hinter dem linken Pfosten an die Werbebande. Lohne agierte jetzt griffiger und spielte in der D/A-Hälfte aktiver.

Für Luca Daginnus endete der Einsatz in der 56. Minute. Von den Rängen erntete der Youngster viel Applaus. Für Daginnus kam Philipp Aue. Aber bei D/A fehlte jetzt der Spielfluss. Die Dominanz war plötzlich weg.

In der 60. Minute gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Unbedrängt schob Nico Thoben zum 1:2 aus Lohner Sicht ein. D/A wackelte und verlor die Linie und zu schnell die Bälle.

Philipp Aue lässt die D/A-Fans jubeln

Die Hausherren kämpften sich nach 70 Minuten zurück in die Partie. Das Publikum wurde dennoch ungnädig, weil D/A vor dem Tor zu kompliziert agierte. Erst der Treffer zum 3:1 versöhnte die Zuschauer.

Philipp Aue fiel der Ball in der 73. Minute im Fünfmeterraum vor die Füße. Zuvor hatte Pascal Kokott einen Schuss von Haris Hyseni überragend entschärft. Gegen Aues Nachschuss war Kokott machtlos. Sechs Minuten später sah Kokott dagegen gar nicht gut aus.

Das 4:1 durch Dennis Rosin gehörte in die Kategorie Geschenk. Nach einem Rückspiel per Kopf ließ der Keeper unbedrängt den Ball fallen. Rosin hatte aufgepasst und schob den Ball ins leere Tor. Jelldrik Dallmann und Jannes Wulff ließen in der Schlussphase zwei Riesenchancen aus.

Mit diesem Sieg setzte D/A Tabellenführer SV Meppen unter Druck. Zur Spitze fehlt nur noch ein Punkt.

Quelle: Stader Tageblatt


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