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Warum Dierk Kapke bei D/A III eine intakte Mannschaft verlässt

3.-6. Herren

Dierk Kapke hat nach acht Jahren als Trainer der dritten Mannschaft der SV Drochtersen/Assel aufgehört. 2015 hatte der 47-Jährige D/A III übernommen und immer in der Fußball-Bezirksliga gehalten. Der Abschied fällt schwer.

Vor der Trainertätigkeit war Dierk Kapke lange als Spieler bei D/A aktiv. Und mit seiner kompromisslosen Spielweise in der Abwehr erwarb er sich durch überdurchschnittliche Leistungen den Status einer D/A-Legende. Insgesamt 14 Jahre prägte er die Erfolgsstory der Kehdinger entscheidend mit und hegt beste Erinnerungen: „D/A ist meine fußballerische Heimat geworden. In meiner langen aktiven Zeit war zum Beispiel der Aufstieg in die damalige Niedersachsenliga ein absoluter Höhepunkt, zumal wir damals die Basis für die heutigen Erfolge in der Regionalliga geschaffen haben.“

Nach der aktiven Laufbahn direkt in den Trainerjob

2008 beendete Dierk Kapke seine aktive Laufbahn, um dann in den Trainerjob einzusteigen. Er begann als Spielertrainer der Ligamannschaft bei seinem Jugendclub TSV Lamstedt, wo er 2009/10 erstmals als Hauptverantwortlicher einstieg. Nach drei Jahren folgte dann der Wechsel zur SV Drochtersen/Assel, um die dritte Mannschaft in der Bezirksliga 4 zu übernehmen.

D/A III war gerade aufgestiegen und acht Jahre lang coachte er das Team auf Bezirksliga-Niveau. Eine stolze Ausbeute, wie er selbst findet: „Eine dritte Mannschaft über eine so langanhaltende Phase in der Klasse zu halten, ist schon etwas Besonderes und ich bin dankbar, dass mir dazu das Vertrauen geschenkt wurde. Unbedingt zu erwähnen ist dabei die großartige Zusammenarbeit mit Co-Trainer Dennis Kruse, dessen Organisationstalent nicht genug zu loben ist.“

Die Gründe für den Abschied und die neue Freitzeit

Dierk Kapke ist 47 Jahre alt. Muss man da schon aufhören? „Es war mein Entschluss, am Ende der Saison eine Pause einzulegen. Ich denke, dass das Team jetzt frischen Wind benötigt und dafür mache ich gerne Platz, obwohl es mir schwerfällt, eine intakte und mir ans Herz gewachsene Truppe zu verlassen. Aber sie geht in gute Hände über, denn das Trio Henrik Licht, Christian Heick und Dennis Kruse garantiert eine optimale Nachfolge.“

Und wie nutzt Dierk Kapke die neugewonnene Freizeit? „Die wird zu allererst der Familie gewidmet. Ich habe mal zu Hause freundlich angefragt, ob man mich auch am Sonntag gebrauchen könnte. Das wurde bejaht und darauf freue ich mich.“ Aber ist dies ein endgültiges Ende des Trainers Dierk Kapke?

„Eventuell wird es irgendwann wieder jucken und wenn dann eine entsprechende Aufgabe auf mich zukommt, kann es durchaus wieder den Trainer Kapke geben.“

Quelle: Stader Tageblatt


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